Firmgruppe
Firmung:
Dienstag, 19.06.2012 um 16:30 Uhr in Seligenporten mit
Bischof Dr. Maria Hanke OSB
Die Firmlinge werden im Religionsunterricht und in
Gruppenstunden auf das Sakrament der Firmung
vorbereitet.
Das Sakrament der Firmung wird auch als Sakrament des
Heiligen Geistes betitelt. Es bestärkt und befähigt, den
Glauben als Zeuge Christi in Wort und Tat zu verbreiten und
gegebenenfalls zu verteidigen.
Die Firmung ist die Bestätigung des Glaubensbekenntnisses,
das die Eltern und Paten bei der Taufe geleistet haben.
Daher vollendet die Firmung die Taufe.
Durch Handauflegung und Salbung wird der Heilige Geist auf
dem Firmling übertragen. Da der (Weih-) Bischof die Firmung
spendet, stellt sie zudem eine sichtbare Verbindung des
Gläubigen zum Bistum und zur Weltkirche dar. Neben Taufe und
Eucharistie zählt die Firmung zu den Einführungssakramenten.
Das Wort „Firmung“ leitet sich von lateinisch „firmatio“ ab
und bedeutet „Bestätigung, Bekräftigung.
Voraussetzungen
Damit der Gläubige zur Firmung zugelassen wird, muss er
-
getauft sein
-
innerlich und äußerlich seine Bereitschaft zur Firmung
zeigen
- durch den Wunsch, gefirmt zu werden
- durch die Teilnahme an der Firmvorbereitung
- durch das Mitfeiern der Eucharistie
-
ein Alter erreicht haben, mit dem er sich der Tragweite
der Firmung bewusst ist; die Firmung erfolgt gewöhnlich
in der 6. Klasse.
Ablauf
Der (Weih-)Bischof oder Abt spendet die Firmung. Er ist als
Träger des Apostelamtes der ordentliche Spender. Durch eine
entsprechende Vollmacht kann auch ein Priester die Firmung
erteilen.
Während der Firmung legt der Bischof die Hand auf den Kopf
des Firmlings und zeichnet mit geweihtem Öl ein Kreuz auf
dessen Stirn (Chrisamsalbung). Dabei spricht er: „Sei
besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Der
Firmling antwortet mit „Amen“. Zum Zeichen seiner
Unterstützung legt der Pate bei der Firmung seine rechte
Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.
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